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Früherkennung kann Gelenkschäden vorbeugen

Volkskrankheit Rheuma

Der Begriff "Rheumatische Erkrankung" umfasst über 100 verschiedene Krankheitsbilder, doch wenn von Rheuma gesprochen wird, ist zumeist die rheumatoide Arthritis gemeint, die häufigste rheumatisch-entzündliche Gelenkerkrankung. Bei dieser Autoimmunerkrankung greifen fehlgeleitete Abwehrzellen körpereigenes Gewebe an, so kommt es in der Folge zu Entzündungsreaktionen vor allem in den Gelenken. Der neue TV-Wartezimmer-Film "Rheumatoide Arthritis" klärt jetzt über das Krankheitsbild, die Diagnose und die Behandlung auf.

Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. geht von etwa 1,5 Millionen Betroffenen aus, somit zwei Prozent der erwachsenen Bevölkerung, die unter entzündlich-rheumatischen Erkrankungen leiden. Steife Gelenke am Morgen sowie schmerzhaft geschwollene Gelenke sind typische Zeichen für die Rheumatoide Arthritis. Die Erkrankung beginnt meist an Fingern und Zehen, im weiteren Verlauf können sich auch größere Gelenke, wie Schulter- oder Kniegelenke, entzünden. Meist sind mehrere Gelenke dauerhaft entzündet, dadurch können sie sich allmählich verformen und versteifen. Die Folge ist auch eine abnehmende Muskelkraft.

"Die Erkrankung verläuft chronisch und meist in Schüben, doch da bereits in der Anfangsphase die Gelenke schwer geschädigt werden, ist eine Früherkennung besonders wichtig!", erklärt Markus Spamer, Gründer und Geschäftsführer von TV-Wartezimmer. Als Diagnosemethoden stehen neben einem Bluttest und Ultraschall auch eine histologische Untersuchung, Röntgen, MRT, Rheumascan oder auch eine Gelenkszintigrafie zur Verfügung.

Medikamente sind die Basis der Therapie: Denn sie können nicht nur die Schmerzen lindern und ein gestörtes Immunsystem bremsen, sondern auch die Erkrankung deutlich verlangsamen oder sogar zum Stillstand bringen. Physio- und Ergotherapie erhalten zudem die Beweglichkeit. Betroffene selbst unterstützen die Therapie mit einer ausgewogenen Ernährung, gesundem Lebensstil sowie einem ausreichenden Impfschutz gegen Infektionskrankheiten. Je nach Beschwerden können auch operative Eingriffe, wie die Entfernung der Gelenkinnenhaut, eine Gelenkversteifung oder ein Gelenkersatz notwendig sein.

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Kontakt
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Pressereferentin
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E-Mail: Frauke.Roesl@tv-wartezimmer.de

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TV-Wartezimmer® wurde 2003 von Markus Spamer in Freising, nördlich von München, gegründet und ist mit mittlerweile über 7.000 installierten Systemen in Wartezimmern von Arztpraxen und Kliniken europäischer Marktführer in der Patientenaufklärung und -information. Zahlreiche Kooperationen mit Berufs- und Fachverbänden, Kammern und Ärztenetzen ebenso wie unabhängige Studien und Zertifizierungen belegen die Kompetenz des Unternehmens sowie den Nutzen für Patienten und Ärzte.
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